Freitag, 29. Oktober 2010

mein süßer Hund

Eines Tages, ich ging spazieren, fand ich einen kleinen Hund. Er schaute mich mit großen Kulleraugen an und hüpfte freudig erregt hin und her. Ich streichelte und kraulte ihn und er fand gefallen daran, woraufhin er nicht mehr von meiner Seite wich. Schnell gewöhnte ich mich an seine Anwesenheit, die mir gut tat. Er machte mich sehr glücklich und ich wollte ihn nicht mehr verlieren. Also schloss ich zuhause die Türe zu. Der Hund aber wurde unglücklich und fühlte sich eingesperrt, kratzte an der Tür und wollte raus. Ich wusste nicht, warum er von mir weg wollte aber schließlich öffnete ich die Tür und er rannte raus in die Nacht. Viele Tage vergingen und ich vermisste ihn immer mehr. Eines Tages sah ich ihn beim spazieren gehen wieder. Er schaute mich mit großen Kulleraugen an und hüpfte freudig erregt hin und her. Erneut streichelte und kraulte ich ihn, woraufhin er nicht mehr von meiner Seite wich. Er machte mich sehr glücklich und ich wollte ihn nicht mehr verlieren und so lies zuhause die Türe offen.

Samstag, 16. Oktober 2010

Fernbeziehung auf Chinesisch

Viele Millionen Menschen in China verdienen ihr Geld als Wanderarbeiter. Weil es auf dem Land kaum Arbeit gibt, pilgern sie in die Großstädte und arbeiten beispielsweise in Textilfabriken. T-Shirts, die dort produziert werden, kann man hier bei uns für 29,95 Euro kaufen. Nichts ungewöhnliches, oder? Der Wanderarbeiter verdient aber nur etwa 77 Euro im Monat! Aufgrund des Überangebots an Arbeitskräften können die Löhne so niedrig gedrückt werden. Wenn man die Wahl zwischen 77 und Null Euro hat, Fällt die Wahl nicht schwer. Für mich unglaublich schockierend sind aber die zwischenmenschlichen Verhältnisse. So wohnen die Arbeiter und Arbeiterinnen auf dem Fabrikgelände in einer Art Jugendherberge. Zu sechst oder noch mehr in einem Zimmer. Ohne Privatsphäre, ohne sonstige Annehmlichkeiten. Ihre Partner sehen sie für eine Woche im Jahr. Falls du selbst grade eine Fernbeziehung führst und deinen Schatz nur alle ein bis zwei Wochen siehst, denk an dieses Beispiel.

Freitag, 15. Oktober 2010

Respekt vor lesbischen Beziehungen

Welcher Mann kennt das nicht? Man ist glücklich mit seiner tollen Freundin und um Harmonie bestrebt. Wenn es schön ist, solls doch so bleiben, oder?! FALSCH! Die Frau kann Harmonie auf Dauer nämlich nicht ertragen, sie ist nur glücklich, wenn es ab und an Reibereien und Stress gibt. Wenn es keinen Grund dazu gibt, sie findet ganz sicher einen! "Manchmal wollen wir einfach streiten!" habe ich mir sagen lassen. Eine andere Frau erklärte mir: "Ich wusste, dass er der Richtige ist, weil ich mich mit ihm so toll streiten konnte!"

Ein sicheres Anzeichen dafür, dass Frauen streiten wollen ist, dass sie aus heiterem Himmel rumzicken. Und wehe dem, der Mann versucht zu schlichten! Nein, er soll gefälligst mitstreiten! Wenn er schlichten will, wird sie noch richtig sauer und wirft ihm vor: "Du verstehst mich nicht!!" Und dann gibts 2 Wochen keinen Sex, der Mann versteht die Welt nicht mehr. Frauen haben übrigens wirklich einen Ich-will-keinen-Sex-Schalter im Kopf, den sie ohne Probleme für Wochen umlegen können!

Viel zu verstehen gibts bei Frauen ja auch nicht. Nur eben, dass sie mit einer brodelnden Flüssigkeit aus Hormonen gefüllt sind, die ab und an, wie ein Geysir, ausbricht und das nichtsahnende Umfeld verbrennt.

Frauen haben es einfach mit Männern. Diese sind ihrer Unlogik oft hilflos ausgeliefert und schon nach ein paar Wochen Beziehung ist aus einem selbstbewussten und starken Macho oftmals ein Weichei geworden - weil er denkt, er muss es ihr Recht machen, damit es wieder harmonisch wird (und es im Bett wieder läuft). Wie wir wissen, ist das Unsinn.

Wie halten aber nun zwei Frauen miteinander eine Beziehung, wenn beide Partner chaotisch-hysterische Hormonpulverfässer sind? Geht das überhaupt??
Ich hab jedenfalls großen Respekt davor, wenn zwei Frauen es schaffen, dauerhaft eine glückliche Beziehung zu führen.

                   http://www.hem-of-his-garment-bible-study.org/images/Silhouette-women-arguing.jpg

Foto: Zicken gern, aus Überzeugung: Frauen.

Sonntag, 10. Oktober 2010

Eine Tasse Schokocappuccino

Morgen geht's nun los, das neue Semester. War ja erst nicht sicher, ob ich überhaupt weiterstudieren darf, nach der überraschenden Ablehnung für den zuvor versprochenen Masterplatz in Psychologie. Motiviert bin ich und fokussiert auf die Inhalte des Studiums. Ich glaub' zu wissen, worauf es jetzt ankommt und welche Kurse und Projekte ich besuchen will. Ob das von den formellen Regelungen alles so klappt, ist nicht sicher - erfahre ich morgen in der Fragestunde bei Frau Götzlein*. Vielleicht komme ich auch in den Wirtschaftsmaster "Management and Organisation Studies" rein? Ist aber nicht sicher, da die Bewerbung dafür beim Prüfungsausschuss Staub ansetzt. Ja und Bafög hab' ich auch wieder beantragt. Ist aber nicht sicher, ob ich welches bekomme. Auch das wird grade geprüft. Wie zahle ich eigentlich meine Miete, falls das nicht klappt? Anscheinend gehört es zu den must haves, mit Unsicherheit in Bezug auf die Zukunft zurecht zu kommen. Sollte man gar nicht planen? Nein, denn dann landet man nur bei Hartz4. Aber wer plant, kann enttäuscht werden. Was tun?? Planung ist schon notwendig und richtig, nur ist es wichtig, jederzeit Alternativen zu haben - vielleicht auch im privaten Leben, wo die Enttäuschungen am schwersten treffen. Es ist aber nicht sicher, ob ausreichend Alternativen ein am Ende glücklicheres Leben bieten. In diesem Sinne widme ich mich meiner Tasse mit heißem Schokocappuccino - einer sicheren Anlage für eine kleine tägliche Portion Wohlgefühl. Und was wird morgen? Da weiß mein guter Freund Jesus bescheid: Er sagt: "Sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Plage hat." Nun, dann will ich ihm mal Glauben schenken.

* Name aus Datenschutzgründen geändert

Freitag, 8. Oktober 2010

Organreklamation und Stellungnahme

Sehr geehrter Erbauer,

es gibt da eine Sache, die ich nicht länger tolerieren kann. Immer wieder geht es kaputt, zerbricht in 1000 Teile. Dann kann ich alltäglichen Dingen nicht nachgehen und vernachlässige mein Umfeld. Auch vermisse ich nach dieser vollständigen Zerstörung meine Lebensfreude. Meinst du, werter Erbauer, es wäre möglich, dieses Organ zu modifizieren? Vielleicht ein App, was den schmerzlichen Kontakt mit dem anderen Geschlecht mildern oder gar ausblenden kann. Ich finde, da musst du auch mal mit der Zeit gehen! Jedenfalls brauche ich dringend ein neues Herz. Das alte ist zur Zeit völlig unbrauchbar und schmerzt unentwegt. 

Mit freundlichen Grüßen
el bucketo

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Sei gegrüßt mein Kind.
Das Herz, wie ich es geschaffen habe, ist perfekt und makellos. Es vermag höchstes Glück und tiefstes Leid zu vermitteln. Manchmal liegt beides sogar sehr nah beieinander. Manchmal trennen diese unendlich weit entfernten Pole nur ein einziger Satz, wie "Ich glaub, ich wäre lieber allein." Das Leben, was ich euch gegeben habe, mein Kind, enthält Himmel und Hölle. Das eine kann ohne das andere nicht existieren. So Schuf ich Glückseligkeit und Leid, Sonnenschein und Regen. Und ich habe Bier geschaffen, versuch es damit!

Mit freundlichen Grüßen
der Erbauer